از ویژگی های برجسته آیین زرتشت این است که هم افراد مذهبی و هم افراد آتئیست و بی خدا به آن گرایش می یابند .
زیرا بنیاد آن برخلاف دیگر ادیان ابراهیمی ، بر پایه خرد استوار است .
از این رو نخست مهتران جامعه و کسانی که از هوش بالاتری برخوردار بودند ، جذب این آیین می شدند.
از آنجا که در آیین زرتشتی، یک فرمول ثابت برای زندگی قرار داده نشده (که جز آن حق انجام کاری نباشد)، این آیین، به روز ترین و پیشرفته ترین جهان بینی جهان است.
در این آیین، راهنمای هر شخص در تصمیم گیری هایش، خِرَد و وجدان شخصی او است.


مجسمه سه موبد ایرانی در برزیل که طبق نوشته های انجیل و مسیحیان پیش از زایش مسیح ، با هدایا به بیت لحم رفته و بدنیا آمدن مسیح را نوید دادند ، که البته پیروان وی در گذر تاریخ با دشمنی های خود حسابی جبران کردند .

Die im Iran verbleibenden Zoroastrier kehrten zwischen dem 10.–13. Jahrhundert vom Zurvanismus zum Mazdaismus zurück, der in den Gathas beschrieben, direkt auf Zarathustra selbst zurückgeht. Der Mazdaismus blieb im Iran die einzige überlebende Form des Zoroastrismus. Viele iranische Feste bergen das zarathustrische Erbe in sich und werden noch heute im schiitischen Iran, teilweise in synkretischer Form, gefeiert. Das bedeutendste dieser Feste ist das Frühlingsfest Nouruz. "Anders als bei den Parsen ist die Erinnerung an die Diskriminierung seitens der muslimischen Bevölkerung ein zentraler Bestandteil der kulturellen Identität der iranischen Zarathustrier."[13]
Unter den Kadscharen-Schahs waren die Zoroastrier massiver Repression ausgesetzt. Eines der effizientesten Mittel der sozialen Repression war das Eintreiben der Kopfsteuer. Die Steuer wurde meist willkürlich und in unregelmäßiger Frequenz eingezogen. Da mehrere Zwischenglieder an der Steuer mit verdienen wollten, fiel der Endbetrag meist höher aus als die festgesetzte Summe.[14] Eine Petition an Naser ad-Din Schah führte 1882 zur steuerlichen Gleichstellung und formellen Abschaffung der Kopfsteuer. Im Jahr 1898 erließ Mozaffar ad-Din Schah ein Dekret, das alle Benachteiligungen offiziell aufhob. Napier Malcolm beschreibt allerdings in seinem Buch über Iran, dass das Dekret völlig wirkungslos sei. So mussten die Zoroastrier weiter höhere Gebühren im Basar entrichten. Auf Muslime, die bei Zoroastriern einkauften wurde Druck ausgeübt, die Geschäfte der 'Unreinen' in Zukunft zu meiden. An Zoroastrier wurde grundsätzlich kein Mehl verkauft. Geld, das Zarathustrier Muslimen geliehen hatten, wurde in nicht wenigen Fällen nicht zurückbezahlt.[15]
Die Kontakte zwischen den nach Indien ausgewanderten Zoroastriern und den im Iran zurückgebliebene Heimatgemeinden waren nie abgerissen. Da die wirtschaftliche Not der iranischen Zoroastrier ständig zunahm, leisteten die zu Wohlstand gekommen indischen Parsen den Heimatgemeinden finanzielle Hilfe. Mitte des 19. Jahrhunderts kam die Idee auf, die im Iran verblieben Zoroastrier vollständig nach Bombay umzusiedeln, statt sie weiter unter "einem tyrannischen Regime zu belassen."[16] Manekij berichtete im Jahr 1865, dass die Ernährung der Zoroastrier sehr eingeschränkt sei, und dass Reis, Fleisch und Gemüse nur selten auf den Tisch kämen.[17]
Die Konstitutionelle Revolution im Iran wurde von Zoroastriern durch Geldspenden und Waffenschmuggel unterstützt.[18] Die Auseinandersetzung um die Ausgestaltung der am 30. Dezember 1906 verabschiedeten Verfassung berührte auch die Frage der politischen Gleichstellung der religiösen Minderheiten. Das aktive und passive Wahlrecht war zunächst nur Muslimen zugestanden worden. Keikhosrow Shahrokh berichtet in seinen Erinnerungen, dass die muslimische Geistlichkeit mehrheitlich die Auffassung vertrat, dass nur Muslime im Parlament vertreten sein sollten, und dass Andersgläubige durch muslimische Geistliche mit vertreten würden.[19] Dschamschid Bahman Dschamschidian (auch Arbab Dschamschid), der erste zoroastrische Abgeordnete im neu gewählten iranischen Parlament, soll Seyyed Abdullah Behbahani, einen der Wortführer der Konstitutionalisten aus der Gruppe der Geistlichkeit, bestochen haben, dass er sich öffentlich für die Rechte der Zoroastrier einsetzte. Dschamschidian konnte erreichen, dass die Zoroastrier einen Abgeordneten zugesprochen bekamen, den sie in einer eigenen Wahl bestimmen konnten. Die Juden und Christen, die ihren Anspruch auf eine eigene Vertretung im Parlament zunächst nicht verfolgt hatten, erhielten erst ab der zweiten Legislaturperiode einen Abgeordneten.[20]
An der Unterdrückung der Zoroastrier sollten die Einführung einer Verfassung und eines Parlaments zunächst nichts ändern. In einem Bericht des britischen Vizekonsuls in Yazd an den britischen Botschafter im Iran werden mehrere Formen der Diskriminierung aufgelistet:[21]
Obwohl in der iranischen Verfassung nach Artikel 8 für alle Einwohner des iranischen Reiches die gleichen Rechte gelten und in Artikel 9 allen Personen der Schutz des Lebens, Eigentums und ihrer Ehre zugestanden wird, sah die juristische Praxis anders aus. Keikhosrow Shahrokh, der als zoroastrischer Abgeordneter Dschamschid Bahman Dschamschidian nachfolgte und für mehrere Legislaturperioden die Interessen der Zoroastrier im Parlament vertrat, setzte sich vehement für eine aktive Gleichstellungspolitik ein. Ab 1921 arbeitet er eng mit Reza Khan, dem späteren Reza Schah Pahlavi, zusammen. Reza Khan hatte sich in seiner Zeit als Kriegsminister für die Zoroastrier in Yazd eingesetzt. Reza Khan hatte auf Anfrage von Keikhosrow Shahrokh angeordnet, dass es Zoroastriern gestattet sei, auf Eseln und Pferden zu reiten, was den Zoroastriern von der muslimischen Geistlichkeit nicht gestattet wurde. Der Armeekommandant von Yazd wurde angewiesen, gegen Zuwiderhandlungen vorzugehen, da alle Iraner dieselben Rechte hätten.
Unter der Regierung der Pahlavis setzte sich eine tolerantere Haltung im Iran durch. Einer der ersten bekannten Zoroastrier, der auf politische Ebene aktiv gegen die Diskriminierung kämpfte, war Keikhosrow Shahrokh. Er umging zunächst bei Kindern durch die Einführung einer Schuluniform in der zoroastrischen Schule in Kerman die für Zoroastrier geltenden Kleidungsregeln. Die diskriminierende Kleidungsordnung für Erwachsene wurde 1926 unter Reza Schah abgeschafft.
Im Jahr 1927 wurde ein Gesetz erlassen, das weltlichen Gerichten die Urteilskompetenz über Straftaten zubilligte, und 1931 wurden die Artikel der Strafprozessordnung aufgehoben, die sich auf die Gerichtsbarkeit islamischer Rechtsgelehrten bezogen. Ab diesem Zeitpunkt waren die islamischen Rechtsgelehrten in der Rechtsprechung vollständig durch staatliche Gerichte verdrängt worden, was zu einem Ende der rechtlichen Diskriminierung der Zoroastrier führte. 1933 wurde ein Gesetz verabschiedet, das den Zoroastriern die Möglichkeit der Ausgestaltung eines eigenen Familien- und Erbrechts einräumte. Ab diesem Zeitpunkt war es auch untersagt, die Zoroastrier als 'unrein' (najes) zu bezeichnen und ihnen beim Einkauf das Berühren von Obst oder Gemüse sowie von Wasser zu verbieten.[22]
Die iranischen Zoroastrier waren unter den eindeutigen Gewinnern der Pahlavi-Schahs. Der Diskriminierungsdruck ließ spürbar nach. Zoroastrier stiegen in hohe Positionen staatlicher Instituten und des Militärs auf. Farhad Mehr stieg bis zum Repräsentanten des Iran bei der OPEC, Vorstandsvorsitzender der staatlichen Versicherungsgesellschaft und Kanzler der Universität Schiraz auf. Nach Schätzungen aus dem Jahr 1978 waren die Zoroastrier die wohlhabendste religiöse Gruppe des Iran.[23]
Seit der Islamischen Revolution durch Ajatollah Chomeini im Jahr 1979 nimmt die soziale und berufliche Diskriminierung der Zoroastrier zu. Nach der Verfassung der Islamischen Republik Iran steht den Zoroastriern teilweise zwar die gesellschaftliche Anerkennung, politische Integration und Zuerkennung religiöser Rechte zu. Sie haben eine eigene Rechtsprechung im Familien-, Ehe-, Scheidungs- und Adoptionsrecht. Sie dürfen ihre Religion ausüben, solange sie nicht missionieren und gegen die islamische Gesellschaftsordnung verstoßen.[24] Es gibt heute keine religiöse Verfolgung oder gewaltsam erzwungene Konversion. Jedoch soll das diskriminierende Erbrecht die Konversion zum Islam erreichen. Auch darf der zoroastrische Glaube nur im Privaten gelebt werden, religiöse Feiertage dürfen nur nach vorheriger Anmeldung und Durchsicht der Ansprachen begangen werden.[1]
Die politische, sozialen und kulturellen Veränderungen nach der islamischen Revolution betrafen vor allem zoroastrische Akademiker und Militärs, die aus ihren Stellungen gedrängt wurden. Höhere militärische Ränge sind den Zoroastriern verschlossen, ebenso wie Anstellungen in Schulen, Behörden oder anderen Einrichtungen des öffentlichen Sektors.[25] 1998 forderte Farhang Mehr, zur Zeit der Regentschaft von Schah Mohammad Reza Pahlavi stellvertretender Premierminister und Kanzler der Universität Schiras, den damaligen Präsidenten Mohammad Chātami auf, die Politik der Diskriminierung zu beenden, was allerdings zu keinen Veränderungen führte.
Das nach der Islamischen Revolution an der Scharia ausgerichtete, neu gefasste Strafrecht gilt auch für Nichtmuslime, die allerdings in mancher Hinsicht eine Sonderstellung einnehmen. So ist der Geschlechtsverkehr einer Muslimin mit einem Andersgläubigen strafrechtlich mit Inzest und Vergewaltigung gleichgestellt. Auch die Rückkehr zur traditionellen Erbfolgeregelung bevorzugt Muslime. Konvertiert ein Mitglied einer zoroastrischen Familie zum Islam, erbt er das gesamte nachgelassene Vermögen; seine Geschwister erben als Ungläubige nichts.[26]